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kognitive Verhaltens-therapie

​Die Grundannahme der kognitiven Verhaltenstherapie besagt, dass es einen Zusammenhang unseres Denkens, Fühlens und Verhaltens gibt - und diese drei Faktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Worum geht es?

Das Wort "Kognitiv" wird vom lateinischen "cognoscere" abgeleitet, was mit "erkennen" übersetzt werden kann. In dieser Form der Therapie geht es darum, sich über die eigenen Einstellungen, Gedanken und Erwartungen klar zu werden, um sogenannte dysfunktionalen Gedanken, also nicht zutreffende und belastende Überzeugungen, aufzudecken.

Meist sind es nicht die Situationen oder Dinge selbst, die uns Probleme bereiten, sondern vielmehr die Bedeutung, die man ihnen gibt. Dies wird im Rahmen der kognitiven Therapie bewusst gemacht, um dysfunktionale Gedanken zu ermitteln. Ebenso wird erlernt, dass es auch alternative Bewertungsmöglichkeiten der selben Situation gibt, die ebenfalls realistisch, aber trotzdem nicht belastend sind.

Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es also in erster Linie darum, aktuell belastende Gedanken und Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern. Es handelt sich somit um eine problemorientierte Therapiemethode, bei der auch die "Hilfe zur Selbsthilfe" im Vordergrund steht, um das Leben so schnell wie möglich wieder ohne therapeutischen Hilfe bewältigen zu können.

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